Do

02

Apr

2015

Gutes Tun

Ich finde es immer schwierig über dieses Thema zu sprechen ohne i-wem auf die Füße zu treten, Vorurteile und Klisches aufzugreifen und sich selber aber auch nicht zu verbiegen.

Denn zum einem, was ist überhaupt "Gutes Tun"?
Einem älteren Herren mit seinem Einkauf zu helfen ist sicher etwas gutes, eine leere Brötchentüte von der Straße aufzuheben ist sicher auch etwas gutes und einer Frau mit ihrem Kinderwagen in den Bus zu helfen ist auch etwas gutes.
Aber sollte das alles nicht eigentlich schon selbstverständlich sein?

Wenn es aber selbstverständlich ist, warum sieht man dann überall noch verschmutzte Weg und sich abmühende  Menschen mit schweren Gegenständen?

Ich bin sicherlich nicht perfekt und besonders in Eile hetzte ich an viel zu vielen Situationen vorbei, in denen eine helfende Hand sicher nützlich wäre.

Und ist es denn auch etwas gutes, Geld zu spenden?

Wie viel von meinem gespendeten Geld kommt denn überhaupt bei den anvisierten Zwecken an?

Und wie soll ich mich zwischen den ganzen Organisationen entscheiden?

Bringt es etwas, nur dem kleinen Ortsverein etwas zu spenden? Und wie sieht es mit den größeren Organisationen aus? Wird mein Beitrag nur für all die Werbung verpulvert?

Oder soll ich es lieber dem Obdachlosen an meiner Straßenecke geben? Aber hilft ihm das wirklich? Wäre eine Decke nicht besser?
Ich bin sicherlich nicht perfekt und besonders viel zu viele herzerärmende und wirkungsvolle Projekte beachte ich nicht, obwohl ich das Geld oder die Zeit hätte (auch im Vergleich zu vielen anderen Menschen).
Und ist es wirklich was gutes, wenn ich etwas mache, wobei ich nicht ich selbst bin?
Wie kann ich z.B. Botschafter für ein Projekt sein, dass ich nicht zu 100% unterstütze?

Wie kann ich "Gutes Tun", wenn ich körperlich z.B. nicht dafür geeignet bin, schwere Kisten zu tragen?

Ich bin sicherlich nicht perfekt und könnte meine (geistige und körperliche) Kraft noch vielen passenden Projekte leihen.


Wie man sieht, viele Fragen. Viele wichtige Fragen.

Ich persönlich, versuche für mich, das zu tun, woran ich glaube, was ich vertreten kann und was mich nicht einschränkt in meiner Arbeit, in meiner Zeit und in meinem sozialen Leben.

Denn ich glaube auch, dass nur derjenige etwas "Gutes" leisten kann, der es aufrichtig versucht und selber glücklich oder zufrieden ist.

Außerdem versuche ich, in vielen kleinen Schritten anzufangen:
- Blut spenden

- Geschenkkartons packen zur Weihnachtszeit

- altes, gut erhaltenes Spielzeug dem Kindergarten spenden

- meinen Müll vom Piknick mitnehmen

- den Alltag mit offenen Augen durchleben

- Kosmetik und Körperfplegerodukte vom Biolabel kaufen

- auf Tierhaltung von Tierprodukten achten

- mit den Hunden im Tierheim ehrenamtlich Gassi gehen

- Plätzchen und Marmelade vom Schulverein kaufen

-.....


Was macht ihr? Habt ihr noch Ideen, was ich machen kann?


Ich hoffe, ich habe durch meinen Eintrag niemanden beleidigt und würde mich über jede Rückmeldng freuen!

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Mi

15

Aug

2012

Schoko-Bananen-Muffins

die Muffins
die Muffins

So, mein erstes Muffinrezept! Und zwar ist es für Schoko-Bananen-Muffins!

 

Inhalt:

90 g Vollkornmehl

100 g Mehl

2 TL Backpulver

1/2 TL Natron

75 g Schokoladenstückchen

2 Eier

120 g brauner Zucker

80 ml Pflanzenöl

3-4 reife Bananen (375g)

 

Zubereitung:

1. Das Muffinblech entweder einfetten oder mit Förmchen ausstatten. Den Ofen auf 180° vorheizen.

 

2. Die beiden Mehlsorten, das Backpulver, das Natron und die Schokolade in eine Schüssel schütten und vermischen.

 

3. Die Eier in eine extra Schüssel geben und verquirlen. Dann den ucker und das Öl hinzugeben und kurz vermischen.

 

4. Die Bananen schälen und am besten in einem tiefen Teller mit einer Gabel zerdrücken. Diese Masse dann zur Eimasse hinzufügen.

 

5. Die Mehlmischung nun auch zur Eimasse geben und kurz unterheben.

 

6. Den Teig mithilfe von zwei Löffeln in die Förmchen füllen und alles im Backofen in der Mitte etwa 20-25 min backen lassen (180° Ober-Unterhitze oder 160° Umluft).

Nach dem Backen die Muffins aus dem blech holen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

 

Tipp:

Die Muffins nachher noch mit Kuvertüre (etwa 200 g Kuvertüre) und evtl. Zuckerstreuseln verzieren.

Die Bananen dürfen ruhig schon ein paar braune Stellen haben!

 

Fazit:

Das Rezept geht schnell und ist einfach. Zudem schmecken die Muffins sehr gut und sind ein nettes Mitbringsel. Bisher habe ich nur positive Rückmeldungen bekommen!

 

 

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