Die Sehnsuchtsvolle von Eve Edwards

Wie versprochen kommt hier die neue Rezension und sie ist besonders etwas für Romantikerinnen! Vielleicht kennt von euch ja schon jemand Die Sehnsuchtsvolle von Eve Edwards, wenn nicht, kann er das jetzt ja tun!

 

Inhalt (Klappentext):

Liebe ist wertvoller als alles Gold der Welt...

England 1582. Ellie - Lady Eleanor Rodriguez de San Jaime - besitzt einen wertlosen Titel, aber auch ein lebhaftes Temperament, das die Reichen und Schönen am Hof Elisabeth I. fasziniert, besonders den jungen, gut aussehenden Grafen von Dorset: William Lacey.

Will hat nicht nur den Titel seines Vaters geerbt, sondern auch dessen Schulden. Nun soll Will eine reiche Adelstochter heiraten, um seine Familie vor dem Ruin zu bewahren.

Doch dann verliebt er sich Hals über Kopf in die hübsche, aber mittellose Elli. Für ihre Liebe scheint es keine Zukunft zu geben, denn Will muss eine Frau seines Standes heiraten. Werden Ellie und Will jemals zusammenfinden?

 

Bewertung:

In ihrem Roman beschreibt Eve Edwards die Liebesgeschichte zweier junger Menschen im Mittelalter. Eingebettet in dieses Zeitalter, setzt sie zwar die, für diese Zeit bestimmenden, wichtigsten Aspekte ein, wer aber eine Geschichte mit ausführlichem geschichtlichen Hintergrund erwartet, wird ein wenig enttäuscht sein. Nun ja, mich hat es jetzt nicht sooo gestört.

Ellie ist eine Protagonistin mit wirklich viel Mut und Entschlossenheit. Ich weiß nicht, ob ich einmal so gut mit einem Vater wie ihrem umgehen könnte und ob ich wirklich auf so viel persönliches Glück zu Gunsten meiner Freunde/Familie verzichten könnte.

Will ist das typische Bild eines Mannes im Mittelalter. Er trägt, nach dem Tod seines Vaters,die ganze Verantwortung auf seinen Schultern und meistert dies ganz gut. Manchmal konnte ich jedoch nur den Kopf schütteln und mir denken: "Man(n), was bist du doof!". Aber wie gesagt, es ist nun mal in der Vergangenheit und somit ist er perfekt getroffen. Insgesamt passen Will und Ellie perfekt zusammen, man sieht wie sie erwachsen werden, sich verändern und allen Widerständen trotzen. Dies trifft auf die gesamten Charaktere zu und so wurde auch schnell Jane zu einer "Freundin", der ich in gewisser Weise zustimmen muss: Wenn es mit der Liebe nicht klappt, dann "...jemanden [.] heiraten, der zweckmäßigerweise  bald sterben würde, sodass sie noch in jungen Jahren eine wohlhabende Witwe wäre."(Seite 37).

Als Resultat kann man sagen, dass es in der Geschichte sehr um die Personen geht (wer kennt wen?), diese aber sehr nachvollziehbar sind und nicht flach und eindimensional.

Die Spache ist unsere heutigen Zeit angepasst, sodass der Text leicht verständlich ist und der Leser nicht ewig lang rumrätseln muss(Was will mir der Autor jetzt damit sagen?).

Das Cover gefällt mir wirklich gut. Die Komposition der einzelenen Teile sind perfekt aufeinander abgestimmt und sind an sich wirklich schön. Der einzige Mangel ist, dass es es nicht 100% zur Geschichte passt. Die Protagonistin hat schwarze Locken, während das Mädchen auf dem Bild rote Haare hat. Das führt ein bisschen in die Irre, aber da das Cover an sich ja schön und nicht wirklich wichtig für die Handlung ist, ist es nicht sooo schlimm.

 

Fazit:

Diesen Roman würde ich wirklich nur Romantikerinnen empfehelen oder wenn man einmal wirklich Lust auf so etwas hat, da die historischen Informationen eher nur dünn angesiedelt sind und der Hauptaspekt wirklich auf der Liebesgeschichte liegt. Ansonsten ist die Liebesgeschichte wirklich schön und gibt einem so ein schönes Gefühl, als wenn man nach der Lektüre alles schaffen könnte!

Ich gebe dem Roman drei bis vier Sterne.

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