Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green

Hier kommt nun meine zweite Vorstellung: Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green. Es ist erst 2012 im Juli erschienen und somit noch ganz "frisch".

 

Inhalt:

Klappentext innnen: "Krebsbücher sond doof", sagt Hazel zu Beginn der Geschichte. Doch genau das ist dieser Roman nicht. Vielmehr ist er eine intensive Reflexion über die großen Fragen des Lebens und des Sterbens, ein verführerischer Liebesroman und eine zu Herzen gehende Komödie. Die 16-jährige spielt darin die Hauptrolle. Sie weiß, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, weil sie Krebs hat. Aber sie will deshalb nicht bemitleidet werden. Lieber vermeidet sie Freundschaften. Bis sie in einer Selbsthilfegruppe auf Augustus trifft. Gus ist intelligent, witzig, umwerfend schlagfertig und er geht offensiv mit seinem Schicksal um: Selbst in düsteren Momenten bringt er die Gruppe zum Lachen.

Trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit - Hazel und Gus verlieben sich ineinander. Sie diskutieren Bücher, hören Musik, gucken Filme und erörtern die Ungerechtigkeit einer Evolution, die Mutationen wie sie zulässt. Als hazel Gus anvertraut, dass ihr größter Wunsch ist, den Autor ihres absoluten Lieblingsbuches kennenzulernen, macht gus ihren Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam. Vor ihrem unvermeidlichen Ende wissen sie, dass sich die Liebe unter allen Umständen lohnt, und dass sie das Leben bis zum letzten Tag feiern wollen.

 

Bewertung:

Ich hatte, bevor ich diesen Roman gelesen habe, nicht viel Ahnung von Krebs. Natürlich kennt man ein, zwei Sachen, aber mehr auch nicht. J.Green schafft es in seiner Geschichte diese Fakten (plus ein, zwei fitkive, aber gekennzeichnete!, Infos) einfühlsam in seine Geschichte miteinzuweben.

Hazel, die Protagonistin, hat schon seit längerem Krebs und verbietet es sich, sich zu verlieben. Sie möchte möglichst wenig Menschen verletzen, wenn sie stirbt. Diese Gefühle und viele mehr werden einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben. Auch ihre Gedanken, Abneigungen und später auch ihre Liebe zu Gus, lassen den Leser sich mit Hazel identifizieren. Insgesamt erscheint sie einem ganz anders, als man sich eigentlich jemanden in dieser Situation vorstellen würde: sie ist stark, bemitleidet sich nicht selbst und nimmt jede Herausforderung an.

Die Liebesgeschichte, die J.Green hier kreiert, ist bittersüß und wohl durchdacht. Man wünscht sich nichts anderes, als dass die beiden gesund weiter zusammen leben können. Sie tun eigentlich alles für einander und Gus schenkt Hazel seinen Herzenswunsch...

Mitten in der Geschichte gibt es eine Wendung, die man erst nur erahnen kann, dann aber Realität wird. Ich persönlich wurde davon überrascht und habe richtig mitgefiebert.

Das Cover ist schön und würde mich zum Kauf überzeugen. Jedoch habe ich bis jetzt noch keine Parallelen zum Buch finden können....

Jetzt weiß ich ehrlich gesagt nicht, was ich noch sagen soll. Es ist, wie gesagt, sehr emotional und darauf baut diese Buch auch auf!

 

Fazit:

Das Schicksal ist ein mieser Verräter ist ein Roman, den man unbedingt gelesen haben muss. Es ist sehr emotional, regt zum Nachdenken an und hat mich zum Weinen gebracht. Ich habe es innerhalb weniger Stunden verschlungen und werde es garantiert noch mehrmals lesen. Deshalb gebe ich dem Buch fünf von fünf Sterne und hoffe, dass viele von euch dieses Buch lesen werden!

 

Tipp:

Lest dieses Buch am Besten, wenn ihr ungestört seid. So kann man sich besser "konzentrieren" und zum Anderen war ich so gerührt, dass ich, nun ja, ein bisschen .... ungehalten war, als ich unterbrochen wurde.

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